Inzwischen ist vom Notariat auch der Entwurf des Kaufvertrags gekommen. Wir haben diesen noch ergänzt und anschließend einen Termin zur Vertragsunterzeichnung mit dem Verkäufer und dem Notar abgestimmt. Am 08.08.11 soll es also sein.
Nachher verkrümeln wir uns erst mal in den Urlaub. Es geht für 10 Tage in ein Familienhotel ins Sauerland. Wir freuen uns auf etwas Entspannung.
Hier könnt Ihr uns auf unserem Weg in und durch das Abenteuer Hausbau begleiten. Wir haben uns dazu entschlossen, kein Haus von einem Bauträger zu erwerben, sondern wir wollen unser individuelles frei geplantes Haus verwirklichen. Das Haus soll durch einen Bauunternehmer als GU bezugsfertig erstellt werden. Wir wollen also auf Eigenleistungen möglichst verzichten.
Donnerstag, 14. Juli 2011
Samstag, 9. Juli 2011
Das Gutachten ist da
Heute lag in der Post ein großes Paket vom Baugrundbüro. Es war das erwartete positive Baugrundgutachten. Zwar haben uns die vielen Zahlen und Formulierungen nicht all zu viel gesagt, aber wir haben das Dokument gleich an unseren Bauplaner weitergeleitet. Er fand darin auch alle benötigten Werte und Informationen.
Damit steht den Grundstückskauf nun nichts mehr im Weg, zumal wir zusätzlich von Landratsamt noch ein Auszug aus dem Baulastenverzeichnis abgefordert hatten. Das Ergebniss: 10 EUR weg, aber dafür den Bescheid, dass keine Baulasten eingetragen sind. Dafür zahlen wir die 10 EUR gern.
Damit steht den Grundstückskauf nun nichts mehr im Weg, zumal wir zusätzlich von Landratsamt noch ein Auszug aus dem Baulastenverzeichnis abgefordert hatten. Das Ergebniss: 10 EUR weg, aber dafür den Bescheid, dass keine Baulasten eingetragen sind. Dafür zahlen wir die 10 EUR gern.
Montag, 4. Juli 2011
Ja, wir wollen kaufen
Heute hatten wir einen Ersttermin beim Notar vereinbart, der unseren Grundstückskauf abwickeln soll. Genau genommen war es ein Notariatsangestellter, aber ein sehr Netter.
Da wir uns mit den Verkäufer bereits geeinigt hatten und es um ein unbebautes Grundstück geht, ist es nach seinen Worten recht unspektakulär.
Ein wenig aufgeregt waren wir, als er losging, um einen Auszug aus dem Grundbuch zu holen. Was wird wohl drinstehen? Nach ein paar Minuten die erlösende Antwort: Keine Eintragungen in den Abteilungen II und III. Super.
Er versprach, uns den Vertragsentwurf im Lauf der Woche zuzusenden und nach ca. 30 Minuten war die ganze Sache auch schon wieder vorbei.
Da wir uns mit den Verkäufer bereits geeinigt hatten und es um ein unbebautes Grundstück geht, ist es nach seinen Worten recht unspektakulär.
Ein wenig aufgeregt waren wir, als er losging, um einen Auszug aus dem Grundbuch zu holen. Was wird wohl drinstehen? Nach ein paar Minuten die erlösende Antwort: Keine Eintragungen in den Abteilungen II und III. Super.
Er versprach, uns den Vertragsentwurf im Lauf der Woche zuzusenden und nach ca. 30 Minuten war die ganze Sache auch schon wieder vorbei.
Dienstag, 28. Juni 2011
Auf den Grund gehen
Heute war nun der Tag, wo die Bohrungen für das Baugrundgutachten durchgeführt werden sollten. Als wir um 08:30 Uhr zum Grundstück kamen, waren die Kollegen der Firma bereits vor Ort und mit dem Aufbauen des des Bohrers beschäftigt. Nach einer kurzen Besprechnung der Bohrpunkte ging es auch schon los. Natürlich hatten wir uns einen schönen sonnigen Tag ausgesucht, an dem das Thermometer am Mittag bis auf über 30°C anstieg - die armen Jungs.
Der doch recht intensive Lärmpegel des Bohrers lockte den einen oder anderen Nachbarn an. So lernten wir diese auch gleich kennen. Keiner war wegen des Lärms negativ eingestellt, sondern vielmehr freuten sich alle, dass dieser "Schandfleck" in naher Zukunft verschwinden wird.
Nach etwa 4 Stunden waren die Herren dann fertig. Jetzt wurden noch die Höhenbezugspunkte ermittelt und ein kurzes Abschlussgespräch geführt. Fazit:
die Kiesschichten haben sich bestätigt (ist ja toll), das erste Grundwasser wurde bei 6,50m angeschnitten, dennoch wird die Ausführung des Kellers als "Weiße Wanne" empfohlen - warum auch immer?
Eine Episode gab es aber noch, während wir vor Ort waren: das Grundstück ist reichlich mit Gras bewachsen. Also dachte sich ein etwas älterer - und wahrscheinlich auch seniler - Herr, dieses Grundstück sei ein prima Platz, um die eigenen Gartenabfälle zu entsorgen. Und das Ganze, während wir auf dem Grundstück standen.
Nach einem kurzen, aber sehr eindringlichen Gespräch mit diesem Beschmutzer holte er dann reumütig Eimer und Schaufel und entsorgte seinen Unrat wieder.
Leute gibt's, das glaubt man gar nicht...
Der doch recht intensive Lärmpegel des Bohrers lockte den einen oder anderen Nachbarn an. So lernten wir diese auch gleich kennen. Keiner war wegen des Lärms negativ eingestellt, sondern vielmehr freuten sich alle, dass dieser "Schandfleck" in naher Zukunft verschwinden wird.
Nach etwa 4 Stunden waren die Herren dann fertig. Jetzt wurden noch die Höhenbezugspunkte ermittelt und ein kurzes Abschlussgespräch geführt. Fazit:
die Kiesschichten haben sich bestätigt (ist ja toll), das erste Grundwasser wurde bei 6,50m angeschnitten, dennoch wird die Ausführung des Kellers als "Weiße Wanne" empfohlen - warum auch immer?
Eine Episode gab es aber noch, während wir vor Ort waren: das Grundstück ist reichlich mit Gras bewachsen. Also dachte sich ein etwas älterer - und wahrscheinlich auch seniler - Herr, dieses Grundstück sei ein prima Platz, um die eigenen Gartenabfälle zu entsorgen. Und das Ganze, während wir auf dem Grundstück standen.
Nach einem kurzen, aber sehr eindringlichen Gespräch mit diesem Beschmutzer holte er dann reumütig Eimer und Schaufel und entsorgte seinen Unrat wieder.
Leute gibt's, das glaubt man gar nicht...
Montag, 20. Juni 2011
Der erste Auftrag
Jetzt fangen wir also an, dass erste Geld für unser Projekt Hausbau auszugeben. Heute haben wir das Baugrundbüro Klein beauftragt, für uns ein Baugrundgutachten durchzuführen. Wir haben uns nach 10tägigem Überlegen dazu entschieden, doch besser das umfangreichere, wenn auch teurere Gutachten zu beauftragen.
Als Termin vereinbaren wir den 28.06.2011 - das ist ja schon in einer Woche.
Das Baugrundbüro benötigt noch eine Skizze unserer geplanten Grundstücksaufteilung mit geplanter Position des Hauses (für die 4 Bohrpunkte) und der Zisterne (zur Ermittlung des Versicherungsbeiwertes an dieser Stelle). Diese Skizze wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:
Als Termin vereinbaren wir den 28.06.2011 - das ist ja schon in einer Woche.
Das Baugrundbüro benötigt noch eine Skizze unserer geplanten Grundstücksaufteilung mit geplanter Position des Hauses (für die 4 Bohrpunkte) und der Zisterne (zur Ermittlung des Versicherungsbeiwertes an dieser Stelle). Diese Skizze wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:
Samstag, 11. Juni 2011
Gerade Wände
Die Erinnerung an die etwas runzlige Stirn unseres Bauplaners hat uns dazu gedrängt, unseren ersten Grundriss-Entwurf noch mal zu überdenken.
Also haben wir unsere schräg geplanten Wände "begradigt". Zusätzlich haben wir meinen heimlichen Traum (und das als Mann) einer Kochinsel in der Küche mit eingeplant und auch ein paar unserer Bestandsmöbel eingesetzt.
So sehen unsere aktuellen Entwürfe aus:
Keller
Erdgeschoss
Obergeschoss
Also haben wir unsere schräg geplanten Wände "begradigt". Zusätzlich haben wir meinen heimlichen Traum (und das als Mann) einer Kochinsel in der Küche mit eingeplant und auch ein paar unserer Bestandsmöbel eingesetzt.
So sehen unsere aktuellen Entwürfe aus:
Keller
Erdgeschoss
Obergeschoss
Donnerstag, 9. Juni 2011
Reicht auch weniger?
Laut unserem Hausplaner handelt es sich bei dem Gutachten wohl um ein "großes Baugrundgutachten". Nach seiner Meinung würde auch ein kleineres Gutachten mit nur 1 Rammkernsondierung für 1/3 des Preises ausreichen, da nach Sichtung des Grundstücks schwach bindiger Kiesboden vorliegt.
Schnell wurden noch ein paar Kontaktdaten ausgetauscht und diese Kontakte dann angerufen. Irgendwie scheint die Baubranche derzeit zu boomen. Ein solches Gutachten wäre möglich, aber frühstens Ende Juli - das sind ja noch über 6 Wochen. So lange wollen wir eigentlich nicht warten - und irgendwann hat sicher auch der Grundstücksverkäufer keine Geduld mehr. Bislang hat er das Grundstück für uns reserviert.
Also müssen wieder Entscheidungen getroffen werden:
Lieber 500 Euro sparen, dafür 6 Wochen warten und nur ein kleines Gutachten bekommen oder doch besser mehr invenstieren, dafür aber schneller und umfachreicher?
Schnell wurden noch ein paar Kontaktdaten ausgetauscht und diese Kontakte dann angerufen. Irgendwie scheint die Baubranche derzeit zu boomen. Ein solches Gutachten wäre möglich, aber frühstens Ende Juli - das sind ja noch über 6 Wochen. So lange wollen wir eigentlich nicht warten - und irgendwann hat sicher auch der Grundstücksverkäufer keine Geduld mehr. Bislang hat er das Grundstück für uns reserviert.
Also müssen wieder Entscheidungen getroffen werden:
Lieber 500 Euro sparen, dafür 6 Wochen warten und nur ein kleines Gutachten bekommen oder doch besser mehr invenstieren, dafür aber schneller und umfachreicher?
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